Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todeswunsch, m.

todeswunsch, m.
das wünschen oder anwünschen des todes Stieler 2499:
denn rastlos musz er (Ahasver) wandern auf und nieder,
jahrtausendhoch die todeswünsche thürmend.
Lenau 1, 154;
(der blasse mond) schickt mit blicken, stieren, scheelen,
der erde todeswünsche zu.
222;
letzter wunsch eines sterbenden: willst du das ... mein lieber sohn? ... es ist deines vaters ... todeswunsch! F. Dahn die Bataver 587.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 580, Z. 70.

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Zitationshilfe
„todeswunsch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todeswunsch>.

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