Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todschlaf, m.

todschlaf, m.,
vgl.todes-, todtenschlaf (mhd. tôtslâf, schlafsucht B. v. Regensb. 259, 22. 518, 8): das mag wol ein todschlaff heiszen. Luther 3, 205ᵇ;
das ich nicht ainen dotschlaf tuͦe.
Melissus ps. E 3ᵇ;
dein heftigs schalten voller macht
hat rösz und wagen in todschlaff bracht.
Ulenberg 319;
der todschlaftrunkene blick (der sterbenden Liane) J. Paul Tit. 4, 30.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 587, Z. 8.

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Zitationshilfe
„todschlaf“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todschlaf>.

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