Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenbett, n.

todtenbett, n.
grabatum Dief. 267ᵇ, vgl.tod-, todesbett:
die mutter rühmte dich noch bei dem todten-bette:
dasz ihre zucht den lohn von deinem wandel hätte.
Günther 806.
übertragen und bildlich: wie alles hier schläft und ruht auf dem groszen grünen todtenbette (gottesacker)! J. Paul Hesp. 3, 260; todtenbett der ehre grönl. proc. 104, der freundschaft Tit. 3, 183; an dieser glüenden brust soll mein herz wieder erwarmen, das am todtenbett des vaterlands einfriert. Schiller 3, 33.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 598, Z. 43.

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Zitationshilfe
„todtenbett“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenbett>.

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