Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenblasz, adj.

todtenblasz, adj.,
vgl.tod-, todes-, leichenblasz: todtenblasz blieben sie einander in den armen liegen. Thümmel reise 5 (1794), 72; da verräth sichs (das laster) im todenblassen eingefallenen gesicht. Schiller 2, 52 (räuber, schausp. 1, 3);
dein todenblasser blick hat mich verstanden.
5, 1, 31 (don Carlos 1, 2);
kaum bricht ein zitternd todenblasses feuer
vom mond herfür.
1, 287;
der könig stieren blicks da sasz,
mit schlotternden knien und todtenblasz.
H. Heine buch d. l. 40 neudr.
die phantasie des lesers verträgt .. eine aneinander gedrängte leichenprozession todtenblasser scenen. J. Paul jubelsen. 58.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 598, Z. 75.

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Zitationshilfe
„todtenblasz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenblasz>.

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