Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenbrett, n.

todtenbrett, n.:
den dotengrebern sagen, die dotenbreder vom kirchoff, sobald sie die herusz tun, heim zu tragen und nit do stehen lassen. Kriegk deutsches bürgertum. neue folge 1871 s. 369 (vom jahre 1519), die todenbrede ebenda vom jahre 1482; 'brett von der form und länge des deckelbrettes am sarge (auf welchem die leiche getragen wurde), mit darauf gezeichnetem anfangsbuchstaben des namens des verstorbenen, das an den grabhügel gelehnt, oder auf kirchwege gelegt, an einen baum geheftet wird u. s. w., damit die darüber- oder vorübergehenden sich der armen seele erinnern und für sie beten mögen'. Schm.² 1, 632. Bavaria 1, 413.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 599, Z. 59.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
tobig tof
Zitationshilfe
„todtenbrett“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenbrett>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)