Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenduft, m.

todtenduft, m.,
vgl. todtengeruch, leichenduft:
(schmerzgefühl,) dasz unter blumen menschenbeine liegen
und dasz der thron der eitelkeit,
vom sanften west und todtenduft beweht,
auf schädeln steht.
Schubart ged. (1839) 1, 101;
(du möchtest) einher auf leichensteinen kriechen
und ihre todtendüfte riechen.
J. G. Jacobi³ 2, 223.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 600, Z. 46.

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Zitationshilfe
„todtenduft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenduft>.

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