Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenerscheinung, f.

todtenerscheinung, f.
die erscheinung eines oder wie eines todten: da der begriff von larva als von einer todtenerscheinung der sprache einheimisch war. Herder lit. 11, 484; die hirten schlossen einen kreis um die todtenerscheinung, und drückten über die entstellten züge meines blassen gesichts ihr entsetzen aus. Matthisson schriften 2, 213;
ach, in schweigender nacht, ging mir die todtenerscheinung,
unsre freunde, vorbei!
Klopstock od., krit. ausg. 1, 41.
plur. ich weisz noch nicht recht, wie ich die todtenerscheinungen (die parodie der nekromantie) werde unterbringen können. Schiller an Göthe 168 (2, 54), vgl. xenien nr. 332 (11, 141).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 600, Z. 57.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
tobig tof
Zitationshilfe
„todtenerscheinung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenerscheinung>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)