Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtengeläut, n.

todtengeläut, n.
geläut der sterbe-, todtenglocke, vgl. todesläuten: ein rechtes todtengeläute. Philander (1650) 1, 170;
da das todtengeläut verstummt war.
Klopstock od., krit. ausg. 2, 95;
(mutter,) in der noch stets klagte das todtengeläut.
84.
wehe, wehe, bald tönt das todtengeläute vom thurme,
und das strafende schwert blitzt durch der mörderin haupt.
Clodius ged. 77;
da haben auf einmal die glocken der ganzen stadt Rom wie zu einem vornehmen todtengeläut zu läuten angefangen. Göthe 16, 281; eures vorfahren todtengeläut 56, 209;
dein name umschlingt mich
wie todtengeläut.
P. Heyse ges. werke 1, 173.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 604, Z. 28.

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Zitationshilfe
„todtengeläut“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtengel%C3%A4ut>.

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