Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtengeruch, m.

todtengeruch, m.
morticinum Stieler 1531, foetor cadaveris Frisch 2, 375ᵇ, vgl. todtenduft, leichengeruch: der moder, der todtengeruch, womit wir unsere kirchen verpesten. Hippel 3, 182; kaum zwei tage nach seinem (des vogels) tode haben ihn die ameisen und dergleichen verzehrt .. wenn es anders wäre, man bekäme ja keine frische luft vor dem todtengeruch, der überall aufstiege. Auerbach ges. schriften 19, 130.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 605, Z. 7.

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Zitationshilfe
„todtengeruch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtengeruch>.

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