Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenhügel, m.

todtenhügel, m.
leichen-, grabhügel (vgl. todeshügel):
tief unter stillen gräbern möcht ich sitzen,
auf deinem todtenhügel, theurer Kleist!
A. L. Karsch, musenalm. 1798 s. 136;
besuche meinen todtenhügel,
und pflanz ein kleines bäumlein draut.
Schubart ged. (1839) 2, 183;
töten sie mich .., dann trage das geheimnisz zu dem totenhügel, den sie über mich werfen, und senke es dort tief in die erde. Freytag ges. werke 8, 110; dem Thüring Ingram aber schütteten christliche Friesen am strande den totenhügel. 399;
so reiten sie (die gefallenen germanischen helden) zu mord und schlacht ..
noch aus den todtenhügeln.
Rückert 3, 348.
bildlich: dieser todtenhügel, der erdball Thümmel reise 3 (1794), 35;
des busens bett
wird todtenhügel.
Brentano G. Wasa 64, 7 neudr.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 609, Z. 78.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
tobig tof
Zitationshilfe
„todtenhügel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenh%C3%BCgel>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)