Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenhaft, adj. und adv.

todtenhaft, adj. und adv.
todtenartig, eigentlich und übertragen (vgl. leichenhaft):
noch kaum todtenhaft
erschien sie (die todte), unverfärbt.
P. Heyse ges. werke 2, 146;
sie verwünschte die zeit, die es braucht um sie (die schmerzen der trennung) zu lindern; sie verwünschte die todtenhafte zeit, wo sie würden gelindert sein. Göthe 17, 129; das buch (système de la nature) kam uns so grau, so cimmerisch, so todtenhaft vor, dasz wir ... davor wie vor einem gespenste schauderten. 26, 68.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 608, Z. 6.

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Zitationshilfe
„todtenhaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenhaft>.

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