Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenhain, m.

todtenhain, m.
hain der todten, des todes:
wer seid ihr stimmen? ihr klagt so schwer,
wie des todtenhaines finstre schauer!
Tiedge werke 3, 118;
es dünket mich, ich stehe schon ...
im dunkeln todtenhaine.
Schubart ged. (1839) 1, 328;
hier ist der todtenhain und Hagens buche und Siegfrieds bronn, hier ward dem besten aller recken vom grimmen Hagen der speer in den rücken gerannt. Scheffel Ekkeh. 373;
dort am schweigenden todtenhain (friedhofe)
G. Keller ged. 2, 95.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 608, Z. 25.

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Zitationshilfe
„todtenhain“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenhain>.

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