Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenhand, f.

todtenhand, f.
1.
hand eines sterbenden, todten: der sterbende streckte ihm seine todtenhand weit entgegen: J. Paul uns. loge 2, 128;
entseelter leichnam! hier gelob ich dies
in deine kalte todtenhand.
Schiller 14, 385 (Tell 4, 2);
(er) sitzet nun gebückt am sarge,
seine beiden hände halten
eine weisze todtenhand.
Immermann schriften 1, 333;
diesz wort — wie eine todtenhand
fährt mir es kalt ins innre leben nieder.
Tiedge werke 3, 31;
holst. dodenhand Schütze 1, 225.
2.
was todte hand (s. todt III, 1, k); was todfall 2 Frisch 2, 375ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 608, Z. 46.

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Zitationshilfe
„todtenhand“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenhand>.

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