Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenheer, n.

todtenheer, n.
eine grosze schar von todten (vgl. todesheer, todtenschar) Philander (1650) 2, 165 ff.;
schafft den leidenden erquickung
und dem todtenheer ein grab.
Herder Cid 52;
und können die todten nicht heraus,
sie schicken die blüten als boten,
drum keimt auf den gräbern so lustig der strausz
von kelchen, blauen und rothen.
das sind die boten vom todtenheer.
Immermann schriften 2, 482;
luft'ges todtenheer.
Freiligrath 1, 119.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 609, Z. 18.

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Zitationshilfe
„todtenheer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenheer>.

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