Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenkalt, adj.

todtenkalt, adj.,
vgl.tod-, todeskalt:
dasz ich diesz todtenkalte fieber höhne,
das um mein eingeweide schleicht.
Ramler lyr. ged. 84;
längst schläft die jugendzeit mir todtenkalt.
Kinkel ged. (1857) 223;
wieder stand er still und fuhr sich mit todtenkalter hand über die heisze stirn. Auerbach ges. schriften 5, 134.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 610, Z. 27.

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Zitationshilfe
„todtenkalt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenkalt>.

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