Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenklage, f.

todtenklage, f.
naenia, lessus lugubris Stieler 963, vgl.todes-, leichenklage: heimlich magst du seuftzen, aber keine todtenklage füren. Hesek. 24, 17;
als der brüder laute todtenklage
noch einmal zurück ihn rief ins leben.
Herder lit. 3, 310;
(es sang) ein sängerchor die todtenklage.
P. Heyse ges. werke 2, 165.
buch der todtenklagen (todtenklagelieder). Rückert Hamasa 1, 287 ff.; still war es in der halle, wie nach einer totenklage. Freytag ges. werke 8, 41; sind sie gefallen, so schallt in unsern dörfern die totenklage. 49; bildlich: der nachtwind stöhnte die totenklage. 45. — todtenklagelied Stade gesch. des volkes Israel 1, 388.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 611, Z. 23.

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Zitationshilfe
„todtenklage“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenklage>.

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