Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenknochen, m.

todtenknochen, m.
was todtenbein, mhd. tôtenknoche zeitschr. f. d. alterth. 9, 280: an den wänden (des zimmers) sieht man todtenknochen. Faust, puppenspiel 37 Schade;
hier sind, schöne Tyndaris, deine rauhe todenknochen.
G. Krantz, schles. Helik. 675;
armseelger aberwitz, der perlen in dem koth,
und lebens-blumen sucht bei dürren todenknochen.
T. E. Ketzler ebd. 164;
es stinkt mich süszigkeit von toden-knochen an.
J. König ebd. 395;
hüpft ihr todeshügel heut (am osterfeste)!
hüpfet mit, ihr todtenknochen!
Schubart ged. (1839) 1, 227.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 611, Z. 69.

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Zitationshilfe
„todtenknochen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenknochen>.

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