Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenkram, m.

todtenkram, m.:
der teufel versucht, wie er die menschen könne betrügen, ihnen seinen todten-krahm, allerhand lügen, schand und laster unter dem schein des gutten aufsatteln und anhängen. Butschky Patm. 238 (176);
der frühlingsschimmer überflog
den totenkram (vorher todesphantasie), den ich erlog.
G. Keller ged. 2, 70.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 612, Z. 53.

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Zitationshilfe
„todtenkram“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenkram>.

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