Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenlade, f.

todtenlade, f.
1)
sarg (s. lade 2). Vilmar 234:
die liebe weckt das junge leben,
man sieht es eine kurze zeit
in ihrem sonnenglanze schweben,
dann legt's sein schweres erdenkleid
sanft in die kühle todtenlade.
Langbein ged. (1854) 2, 256;
henneb. tûtelade. Spiesz 255.
2)
begräbniscasse, holst. in de dodenlaad setten (einzahlen) Schütze 1, 226; s. lade 5.
3)
eine art kofferfisch, ostracion cubicus. Nemnich 2, 806. 3, 598.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 613, Z. 34.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
tobig tof
Zitationshilfe
„todtenlade“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenlade>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)