Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenlampe, f.

todtenlampe, f.,
vgl.todes-, grablampe:
ihn (den saal, worin der todte lag) hatte Maria
Magdalena mit einer entschlummernden todtenlampe
sparsam erhellt.
Klopstock Mess. 12, 295;
an der hütte fernem eingang
nährt er ein wenig schimmer, wie todtenlampen in gräbern.
15, 871;
das auge, das den todtenlampen gleich,
sah unter fürchterlichem grauen
und starr hervor aus den gesenkten brauen.
Alxinger Bliomb. 11, 22;
immerhin (mag ich da oder dort begraben sein)! mich wird umgeben
gotteshimmel, dort wie hier,
und als todtenlampen schweben
nachts die sterne über mir.
H. Heine suppl. 36.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 613, Z. 55.

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Zitationshilfe
„todtenlampe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenlampe>.

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