Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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todtenmahl

todtenmahl,
s. todtenmal.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 615, Z. 50.

todtenmahl, n.

todtenmahl, n.
was leichenmahl, coena funebris. Stieler 1214: der bestattung folgte das todtenmahl (περίδειπνον), zu dem die verwandten im trauerhause sich einfanden. Lübker reallex.⁵ 187ᵃ; totenmal und kirchtag haben, ist erlich und unsträflich. Aventin. 4, 42, 23; unerachtet der verbote der weltlichen und geistlichen autoritäten hat sich in sehr vielen gegenden (Oberbaierns) der uralte brauch eines todtentranks oder todtenmahls (todtensuppe) in manchfach wechselnden formen erhalten. Bavaria 1, 413, s. Schm.² 1, 632; als sie in der kühlen erde lag, führte der forstmeister das leichenbegleit in die herberge, wo er ein reichliches todtenmahl hatte anrichten lassen. G. Keller Seldw.⁴ 2, 202.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 615, Z. 51.

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Zitationshilfe
„todtenmahl“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenmahl>.

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