Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenmeer, n.

todtenmeer, n.,
vgl. todtensee, todesmeer und meer 4, c:
ihr wiszt, wer sich dem todten-meer
vertrauet, kömmt nicht wieder.
S. Dach 768 Öst.;
ihr schatten in der stillen nacht,
die ihr vielleicht an wilder schlacht
noch, wie im leben, tragt gefallen,
und gern seht, wenn das todten-meer
vermehrt durch helden euer heer.
888;
seit dasz dein blasser leib ins todten-meer ist kommen.
Hofmannswaldau 5, 112;
der traum seiner kriegs-jugend erleuchtete das todtenmeer (seine sterbestunde) mit reinem glanz. J. Paul leben Fibels 53; im menschen steht ein schwarzes todtenmeer, aus dem sich erst wenn es zittert, die glückliche insel der zweiten welt mit ihren nebeln vorhebt. Hesp. 1, 150.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 616, Z. 35.

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Zitationshilfe
„todtenmeer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenmeer>.

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