Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenschädel, m.

todtenschädel, m.
calvaria Dief. 91ᶜ, alem. totenschüdel N. Manuel Elsli v. 317, -schidel F. Platter 124; vgl. todtenkopf:
sand Augustin spricht: 'nim alles das gepain
oder alle totenschedel
und schau, welches da der edel
sei oder ain armer man'.
Vinlter 5718;
wer nicht kriechen will und hündisch wedeln,
bette früh sich bei den todtenschädeln.
Platen 1, 85;
seine hand war wie gelähmt, er konnte sie nicht zurückziehen von dem todtenschädel des ermordeten. Auerbach ges. schriften 5, 213.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 619, Z. 78.

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Zitationshilfe
„todtenschädel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtensch%C3%A4del>.

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