Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtenspiel, n.

todtenspiel, n.
was leichenspiel:
die wern (werden) im aufrichten zu ehr
ein köstlich grebnusz zu stewr
sambt eim gwaltigen todtenfewr,
darzu auch etlich todten-spil.
H. Sachs 12, 308, 18;
da vor seine blühende augen zum erstenmale diese todtenspiele (feierlichkeiten beim fürstlichen begräbnisse) kamen. J. Paul Titan 2, 82; geisterspiel, geisterspuk:
da kommt ein seltsam todtenspiel
ein zug mit leisen tritten.
Mörike ged. 70.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 622, Z. 6.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
tobig tof
Zitationshilfe
„todtenspiel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtenspiel>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)