Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todtgeglaubt, partic.

todtgeglaubt, partic.
für todt geglaubt, gehalten (s. todt I, 2, b):
und vor mir (Demetrius) stand's mit leuchtender gewiszheit,
ich sei des czaren todtgeglaubter sohn.
Schiller 15, 2, 447;
subst. der todtgeglaubte: sie glaubte mich tod, und blieb treu dem todgeglaubten. 2, 151 (räuber, schausp. 4, 4); da richtete sich der todtgeglaubte auf. Holtei Lammf.² 5, 221.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 627, Z. 25.

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Zitationshilfe
„todtgeglaubt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todtgeglaubt>.

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