Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

todwund, adj.

todwund, adj.,
mhd. tôtwunt, zum tode verwundet, vgl. todeswund:
(er wäre) tôtwunt und in dem strîte erslagen.
Trist. 1143;
verhouwen unde tôtwunt
wol zweinzic ritter wâren in.
Konrad Parten. 3856;
dâ er die herren vant vil tôtwunde.
rabenschlacht 883, 6;
der raising worden vil todtwund.
H. Sachs 8, 618, 22;
(ich) schlug in mit meinem schwerd todt-wundt.
10, 283, 29;
er ligt selb todt-wundt gefangen.
13, 419, 7;
(seine seele) von der hoffart war dotwund.
15, 226, 35;
als ihn der könig halber todtwund und uberall mit blut berunnen sahe. buch d. liebe 221ᵃ. — subst. der todtwunde:
dô sprach der tôtwunde.
Nibel. 2238, 1;
es ist ein todwunder. Freytag ges. werke 10, 79.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 630, Z. 27.

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Zitationshilfe
„todwund“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/todwund>.

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