Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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toffel, m.

toffel, m.
gekürzt aus pantoffel (th. 7, 1425): toffeln mit kork weich gefüttert. Comenius sprachenth. § 514; 'n rarer hausfriede, wenn ihm das weib mit dem toffel seine drei buchstaben versohlet. Siegfr. v. Lindenberg (1782) 3, 180;
(sein lakei) bringt schlafrock, toffeln, hose.
Bürger (1778) 135.
demin. töffelchen H. Heine 18, 255.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 630, Z. 58.

toffel, f.

toffel, f.
gekürzt aus kartoffel th. 5, 245. Nemnich 2, 1319.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 630, Z. 64.

toffel, töffel, m.

toffel, töffel, m.
gekürzt aus Christoffel, wie stoffel in appellat. verwendung, ungeschlachter dummer, fauler mensch, tölpel s. Wackernagel kl. schriften 3, 160. Albrecht Leipziger mundart 40: der kleine töffel Lichtwer 3, 4.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 630, Z. 65.

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Zitationshilfe
„toffel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/toffel>.

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