Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tollerei, f.

tollerei, f.
das tollen, die tollheit, raserei (s. auch dollerei):
(sie) redt und weisz dennoch nicht,
was in der tollerei sie gegen sich selbst spricht.
Fleming 106;
also durften wir auch auf keine hülfe von den unserigen hoffen, welche auf der insul in ihrer dollerei noch herum raseten. Simpl. 2, 253, 20 Kurz; also waren die tollereien (des schülers) doch zu etwas gut. Scheibert mit schwert und feder (1902) 6; nd. dullerei, eine wunderliche, närrische unternehmung Dähnert 95ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 639, Z. 8.

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todängstlich torfkuh
Zitationshilfe
„tollerei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tollerei>.

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