Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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toller, m.

toller, m.
einer der tollt:
wer als eiferer und toller
uns den schmaus vergällt.
Voss ged. 4, 252.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 639, Z. 5.

tollern, verb.

tollern, verb.
iterat. zu tollen, sich wie toll bewegen:
wie kunterbunt die wirtschaft tollert.
der ameishauf durcheinander kollert.
Göthe 13, 121 (H. Sachs);
das stück vom anfang bis zum ende tollert.
Baggesen poet. werke in deutscher sprache 3, 158;
er tollert begierig und hascht nach dem segen.
Rückert (1868) 1, 188;
da tollert's nieder vom gestein!
des turmes morsche trümmer fällt.
Droste-Hülshoff ges. schriften 1, 281;
nd. dulleren, wunderliche streiche spielen Dähnert 95ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 639, Z. 41.

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todängstlich torfkuh
Zitationshilfe
„tollern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tollern>.

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