Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tollhorn, n.

tollhorn, n.
horn als sinnbild der tollheit, des übermutes. vgl. th. 4, 2, 1816 f.: da ich nur vier wochen hier (in Paris) bleibe, so lebe ich mit — curierpferden, um mir in der residenz der methodischen tollheit die letzten tollhörner abzulaufen und dann für meine übrige lebenszeit gesetzt gravitätisch und solide zu werden. Z. Werner an Göthe (schriften der Göthegesellschaft 14, 29); auch getrennt: die tollen hörner sich ablaufen, s. den beleg aus Arnim unter horn 5, d (th. 4, 2, 1817).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 643, Z. 13.

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Zitationshilfe
„tollhorn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tollhorn>.

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