Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tollkrankheit, f.

tollkrankheit, f.
was tollwuth 2: da die tollkrankheit am häufigsten bei den hunden vorkommt, so ist ... die zahl der hunde so viel als möglich zu vermindern. gesetzsammlung für die preusz. staaten 1835, s. 263. auch eine krankheit der bienen: 'tollkrankheit der bienen ist eine unter die bienen durch den genusz giftiger oder betäubender blumen- oder pflanzensäfte, oder durch unkluges behitzen derselben mit reizenden mitteln, dgl. manche anwenden, um sie arbeitsamer zu machen, oder durch den genusz von bierhefen mit honig, die man gegen raubbienen aussetzt, gekommene wuth und raserey, bey der sie aus dem stock heraus und um ihn herumstürmen und bald todt niederfallen.' Weber ökon. lex. 592ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 644, Z. 65.

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Zitationshilfe
„tollkrankheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tollkrankheit>.

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