Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tolllust, f., früher m.

tolllust, f., früher m.,
tolle lust, wollust:
(Paris) liesz den dollust sich erregen,
das er sie (Helena) raubt: sie liesz sich rauben,
und brachen beide ehr und glauben.
wann nun geiz und dollustparkeit
zusammen heurathen allbeid,
was für ein schön eh musz es geben.
Fischart ehz. 14, 4 (3, 255) Kurz,
in der ausgabe vom jahr 1614: wollust, wollustbarkeit.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 646, Z. 12.

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todängstlich torfkuh
Zitationshilfe
„tolllust“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tolllust>.

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