Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tollwuthgift, n.

tollwuthgift, n.
der die tollwut erzeugende stoff: als bestes mittel gegen das tollwuthgift gilt in der ganzen gegend (von Bromberg) der tollstein eines steinsetzers in Lobsens. ... saugt sich der tollstein auf der kleinen wunde fest, dann ist das tollwuthgift in den körper eingedrungen, fällt er aber gleich wieder ab, dann war das beiszende thier gar nicht tollwüthig, oder es ist bei dem bisz kein tollwuthgift in den körper gelangt tägl. rundschau 1899 nr. 58 G.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1913), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 649, Z. 5.

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todängstlich torfkuh
Zitationshilfe
„tollwuthgift“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tollwuthgift>.

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