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Fundstelle: Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 756, Z. 71
1) das hervorbringen des tons auf einem musikinstrument, durch die sing- und sprechstimme: die tonbildung dieses instruments bewegt sich in der gewöbnlichen sprechmelodie Wundt völkerpsychologie 2, 1, 439; von der für die tonbildung nöthigen belehrung der körperhaltung R. Wagner 8, 138; man hatte oft einem worte so viel ausdrückendes nicht zugetraut, als man durch die volle gedoppelte tonbildung der declamation hört Klopstock gelehrtenrepublik 101; 2) ein musikstück: die unendliche anmut und feinheit in Mozarts tonbildungen R. Wagner 4, 226.
Zitationshilfe
„tonbildung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tonbildung>, abgerufen am 15.12.2019.

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