Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tonfügung, f.

tonfügung, f.,
in der musik: (dasz uns die leidenschaft der verzweiflung zu) seltsamen ungereimten tollen ton-fügungen bringen kann Mattheson vollk. capellmeister 19; wir wagten es (im griech. theater), die höchsten bilder mit den kühnsten tonfügungen zu vereinigen Herder 23, 348. in der sprache: schon in dieser verbindung (von 2 und 3 buchstaben) kommen für die aussprache und das gedächtnis äuszerst schwere ton-fügungen vor, wie z. b. ig, igm Pestalozzi 9, 40. von der stimme: sich mit einer übermäszigen stärke ausdrücken, ohne jemals die art der tonfügung zu ändern, das heiszt auf dem französischen theater declamiren Lessing 4, 198. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 771, Z. 18.

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todängstlich torfkuh
Zitationshilfe
„tonfügung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tonf%C3%BCgung>.

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