Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tonfülle, f.

tonfülle, f.,
als neubildung nach Bentzel-Sternau bei Campe. in der musik: leise berührung ... bringt da (auf dem fortepiano) tonfülle hervor Schubart 6, 69; das bei aller tonfülle sanfteste und gemüthweichste ... blechinstrument ist das horn Vischer ästhetik 3, 1028; die tonfülle des sanges (der spottdrossel) Brehm thierleben 4, 151; seine (Glucks) gute musik ... erstürmt oft mit der grössten tonfülle der chöre und instrumente die herzen der zuhörer Heinse 5, 303. in der sprache: geisteshöhe, herzenstiefe, tonfülle, sprachgewalt hat er (Klopstock), wie keiner Schubart 6, 137. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 771, Z. 39.

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Zitationshilfe
„tonfülle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tonf%C3%BClle>.

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