Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tonfarbe, f.

tonfarbe, f.
1) als mus. begriff (vgl. Stumpf tonpsychologie 2, 526 ff.): als charakteristisch für die behandlung meiner tonfarbe erwähne ich, dasz der direktor eines ... militär-musikcorps .., mir ... anleitung zur behandlung der türkischen trommel zu geben für nöthig hielt R. Wagner 1, 24. 2) übertragen vom gesprochenen wort: seligkeit und wollust fühlet das ohr, ... wenn es alle diese tonfarben in dem innern bau der wörter findet Herder 2, 39. vom gefühls- und gedankeninhalt: (Schlegel und Baudissin) haben für Shakespeare einen dramatischen stil geschaffen, welcher ... vorsichtig abdämpft und mildert, um gröszere einheit in der tonfarbe zu erreichen G. Freytag 16, 369. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 770, Z. 8.

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Zitationshilfe
„tonfarbe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tonfarbe>.

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