Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tonlehre, f.

tonlehre, f.,
musiktheorie, 'musica theoretica; zum unterschiede von der tonkunst' als neubildung bei Campe. die zur bloszen wissenschaft der ton-lehre erforderten dinge Mattheson vollk. capellmeister 1; wenn ton nicht schall ist: so ist ton- und nicht schalllehre, melodie und nicht harmonie der hauptteil der ästhetischen musik Herder 4, 114; musik als grundlage der tonlehre Voss krit. blätter 2, 42; tonlehre entwickelt die gesetze des (musikalisch) hörbaren Göthe II 11, 278 Weim.; so entwickelte sich, bei nochmaliger schematischer übersicht der farbenlehre der verwandte gedanke: ob man nicht auch die tonlehre unter ähnlicher ansicht auffassen könnte 36, 55; (mein alter wunsch), der tonlehre auch von meiner seite etwas abzugewinnen IV 21, 353; die tabelle der tonlehre ist ... etwa im jahr 1810 geschrieben IV 41, 143. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 780, Z. 13.

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Zitationshilfe
„tonlehre“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tonlehre>.

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