Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tonnenband, n. und m.

tonnenband, n. und m.
(vgl. th. 1, 1098): das hölzerne oder eiserne band, welches um eine tonne gelegt ist und die dauben derselben zusammenhalten soll Campe; item 400 tunnenbant handelsrechnungen des deutschen ordens 51 Sattler; da ich das vorhergehende ohne boden im fasz, aber voll namen und reife und tonnenbände, eine ketzergeschichte orientalischer philosophie ... nennen möchte Herder 6, 475; man hanget sie (die muscatellertrauben) an tonnen-bändern Marperger volkst. küch- und keller dict. 1312; (grosze wagen), die mit leinwand oder leder, über tonnenbänder ausgespannt, bedeckt sind J. G. Forster 1, 81; von einem eisernen tonnenbande 5, 95; der reifen, ein leichter tonnenband Fr. L. Jahn 2, 85; sie (die tänzerin) kunte gar behende durch tonnenbänder wie die meerkatzen hin und wieder springen Andersen orient. reiseb. 46; durch einen tonnenband zu springen Tieck 5, 180. als masz von bestimmter grösze: sie hetten nun ihren franckfurtischen tonnenband in ihrer cämmerey gefunden, deme die auffgehawene tonnen nicht solten gemesz, sondern geringer seyn Micraelius Pommerland 3, 588.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 794, Z. 48.

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Zitationshilfe
„tonnenband“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tonnenband>.

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