Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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tonig, adj.

tonig, adj.,
auf einen farbenton abgestimmt (vgl. ²ton): auch Thoma war in seinen früheren werken 'tonig' tägl. rundschau 1905 unterhaltungsbeil. 391. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 775, Z. 74.

tönig1, adj.

¹tönig, adj.,
meist als zweites glied in zusammensetzungen, selten allein im sinne von ganztönig (vgl. ¹ton 4 d): die vernunft und das ohr überzeugen uns also, dasz ein aus dem nebentone herflieszender und aufsteigender töniger und langer vorschlag platt weggespielet nicht allezeit, der halbtönige aber allemal gut sey Mozart violinschule 205.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 776, Z. 1.

tönig2, adj.

²tönig, adj.
zu tôni, dem Berner pflanzennamen für die gelbe trollblume, daher in der bedeutung stark gelb, z. b. von fetter grasbutter, auch töniggelb Stalder 1, 289.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 776, Z. 7.

tonniglich, adv.

tonniglich, adv.,
mit bezug auf den weingenusz:
Mai, kommst du wonniglich,
alle welt zu beglücken,
will ich mich tonniglich
zu dem jubel auch schicken
E. M. Arndt 3, 135.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 801, Z. 56.

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Zitationshilfe
„tonniglich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tonniglich>.

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