Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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tonweise, f.

tonweise, f.,
'die weise eines tonstückes, besonders eines gesanges (melodie); gewöhnlicher nur die weise' Campe; die gesangweise schleicht sich ins herz und stimmt es unvermerkt zu tönen, zu wünschen, zu bestrebungen in dieser tonweise, in diesem modus Herder 23, 343; wer erröthete nicht, wenn er die rührendsten töne und tonweisen an die schlechtesten worte verschwendet ... sah 27, 198; ohne den wortvers gäbe es für das volk keine tonweise R. Wagner 3, 249; kleinasiatische tonweisen K. O. Müller die Etrusker 2, 213; die phrygische tonweise Böttiger kl. schriften 1, 57; die tonweise der barbaren zu veredeln Zschokke 29, 234; (Walther v. d. V.) beginnt eine neue tonweise Hagen minnesinger 4, 181. auch im sinne von tonart: der innere unterschied des dur und moll ist so wesentlich, dasz jede der beiden tonweisen eine eigene art von tonsystem, ein eigenes tongeschlecht begründet Vischer ästhetik 3, 869. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 811, Z. 32.

tonweise, m.

tonweise, m.,
ein musikgelehrter: warum sich tonweise, sänger und spielkünstler noch itzo bemühen Mattheson vollk. capellmeister 6. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 811, Z. 48.

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Zitationshilfe
„tonweise“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tonweise>.

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