Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tonwerkzeug, f.

tonwerkzeug, f.
1) ein musikinstrument: der deutsche hat viele tonwerkzeuge erfunden Fr. L. Jahn 1, 266; dasz ... dasselbe tonwerkzeug ... auch bei den Tuscern einheimisch gewesen K. O. Müller Etrusker 2, 210; ein lange beliebtes aber jetzt aus dem gebrauch gekommenes tonwerkzeug Chrysander Händel 1, 215; die durch die mechanik vermittelten tonwerkzeuge R. Wagner 3, 90. der organische stimmapparat: das weiche und sonore des menschlichen tonwerkzeuges liegt in der weichheit und elasticität sämtlicher theile des kehlkopfes Sömmerring vom baue des menschl. körpers 5, 249; (der artistische gebrauch) der menschlichen ton- und sprachwerkzeuge Zelter an Göthe 2, 117; so braueht man nur einen theil der tonwerkzeuge, wenn man spricht und nicht singt Heinse 5, 25; hinter den flügeln (der fliege) liegt ... ein ... tonwerkzeug Oken allg. naturgesch. 5, II 790. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 812, Z. 8.

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Zitationshilfe
„tonwerkzeug“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tonwerkzeug>.

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