Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

topfbinder, m.

topfbinder, m.,
heiszt z. b. in Weimar der 'kesselflicker': seit alter zeit waren es vielfach herumziehende leute, die sich gewerbsmäszig damit befaszten schadhafte gefäsze auszubessern, meist, indem sie diese mit einem drahtgeflecht überzogen; vgl. topfflechter, -flicker, -stricker und s. weitere synon. bei Kretschmer wortgeogr. 270; ein verdammter alter topfbinder und weiter nichts Raabe hungerpastor 1, 201. dazu auch der subst. inf. topfbinden: neben dem beschaulichen und nachdenklichen gewerbe des topfbindens Seidel Lebrecht Hühnchen 249. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 839, Z. 12.

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todängstlich torfkuh
Zitationshilfe
„topfbinder“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/topfbinder>.

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