Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

topfbrett, m.

topfbrett, m.,
bezeichnet im ostmd. wie töpfenbrett im westmd. das brett in der küche für kochgeschirre Müller-Fraureuth sächs.-erzgeb. 1, 230; das 'gestelle', einen 'offenen schrank', in dem die gefäsze aufgestellt werden Anton oberlaus. 5, 7; Weinhold schles. 99; topffbret ist ein von bretern zusammengesetztes küchenregal, worauf die töpffe gestürtzet werden Amaranthes frauenz.-lex. (1715) 2030; Krünitz 186, 101; Campe 4, 850; Hilpert 2, 116;
(es) wird topffbret, tisch und banck mit fluchen eingeschmissen
Günther 467;
(die) an statt des bücher-schrancks das topffbret wohl verschleust
978;
(ich bemerkte) wie architektonisch klug anrichte, gossenstein, topf- und tellerbreter angebracht seien Göthe 33, 109; Weim.; (ich) brachte einen teller nach dem andern, wie ich sie auf dem topfbret der reihe nach erreichen konnte 26, 14. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 839, Z. 34.

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todängstlich torfkuh
Zitationshilfe
„topfbrett“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/topfbrett>.

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