Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

topfflicker, m.

topfflicker, m.,
der schadhaftes thongeschirr ausbessert, indem er es mit drahtgeflecht überzieht. der ausdruck wird gern als herabsetzende benennung gebraucht: was bistu anders als ein elbingscher balbirer vnd ein dopfflicker und ein verloffner Danzker aufzeichnung von 1532 nach Frischbier 2, 406; topf- und kesselflicker Ritter erdkunde 12, 994. dazu der subst. inf. das topfflicken. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 857, Z. 27.

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Zitationshilfe
„topfflicker“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/topfflicker>.

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