Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

toppenant, m. u. f.

toppenant, m. u. f.,
als fachgemäszer ausdruck der seemannssprache zur bezeichnung eines der beiden taue, welche die rah des segels im gleichgewicht halten; jedes ist an einem der beiden nocken am äuszersten ende der rah befestigt, von da gegen die spitze des mastes gespannt, hier durch einen block gezogen und hängt dann auf das deck des schiffes herab Röding wb. der marine 2, 795; Bobrik naut. wb. 694; Stenzel seemänn. wb. 423; Adelung 4, 630; Campe 4, 851; zur herleitung vgl. Falk-Torp norw.-dän. et. wb. 2, 1272.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 878, Z. 59.

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todängstlich torfkuh
Zitationshilfe
„toppenant“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/toppenant>.

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