Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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töppig, adj.

töppig, adj.,
'mit einem haarbüschel versehen' Dähnert plattd. wb. 488ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 879, Z. 46.

toppig1, adj.

¹toppig, adj.,
'spitzig, wipfelig': dat löpt toppig to Doornkaat-Koolman 3, 425; dat is noch al'n toppigen bôm ebenda.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 879, Z. 33.

toppig2, toppich, adj.

²toppig, toppich, adj.,
'ungeschickt, einfältig, albern dumm': tôpech luxemb. wb. 439; topich Follmann lothr. 96; dobig Autenrieth pfälz. 33; tôpik Martin-Lienhart 2, 699; dopig Seiler Basel 79; tòpig Tobler Appenz. 140; das isᵗ e topigeʳ kërl! Mart.-Lienh.; de bisch nit langsam, aber dopig Seiler.im luxemb. ist tôpechkêt, f. die 'dummheit'. — im Elsasz und in der Schweiz heiszt toppi, m. ein 'unbeholfener mensch, tatziger kerl, dummkopf': topî Mart.-Lienh.; Hunziker; Tobler; dopi Seiler.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1923), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 879, Z. 36.

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Zitationshilfe
„toppig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/toppig>.

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