Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tränkeimer, m.

tränkeimer, m.:
daher soll man das wasser, das die pferde trincken sollen, im stall in einem höltzernen saubern gefäsze oder tränckeymer aufbehalten allg. ökon. lex. (1731) 2451; nachdem auch das pferd krippe und tränkeimer geleert hatte J. Mosen groszvaters brautwerbung 36. mundartlich: drenkeemer watering buckett Lambert pennsylv.-germ. dial. 44; dränkâmer Autenrieth pfälz. 12. — vereinzelt mit nominalem erstem compositionsglied trankeimer: da gaul sauf'! die bestie macht mir durst, so behaglich schlürft sie den ganzen trankeimer aus Grabbe 3, 580 Blumenthal. s. auch trinkeimer. — componiert: (der regen) schüttete tränkeimerweise seine sauce auf uns arme erdenwürmer herab K. Tanera erinnerungen eines ordonanzoffiziers (1908) 1, 11.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1932), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1208, Z. 38.

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Zitationshilfe
„tränkeimer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%A4nkeimer>, abgerufen am 24.09.2021.

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