Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tränkrinne, f.

tränkrinne, f.,
rinne, trog zum tränken des viehs. seit Luthers bibelübersetzung: (Jacob) legt die stebe, die er geschelet hatte, in die trenckrinnen fur die herde, die da komen musten zu trinken, das sie empfangen solten, wenn sie trincken kemen 1. Mos. 30, 38, vor Luther mit rinne wiedergegeben; vereinzelt vom nomen gebildet: tranckrinnen Zürcher bibel (1707) 1. Mos. 30, 38; (die töchter des priesters in Midian) fülleten die trankrinnen, ihres vaters schafe zu tränken ebda, 2. Mos. 2, 16 (bei Luther: rinne; Zürcher bibeln zwischen 1530-89: trenke); in dehm er (Jacob) die list mit den halbgeschelleten stäben über den tranckrinnen brauchete Jacob Böhme (1620) 2, 543. oft in bezug auf diese bibelstelle, z. b. Sebiz feldbau 17; K. Fr. Cramer Neseggab 1, 7 u. a.; sonst: auch hier holten einige männer das wasser in schöpfeimern herauf ... und schütteten es in steinerne tränkrinnen Ritter erdkunde 14, 1101.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1933), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1231, Z. 62.

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Zitationshilfe
„tränkrinne“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%A4nkrinne>, abgerufen am 24.09.2021.

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