Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

tratschmaul, n.

tratschmaul, n.:
hätte Kätti mit ihrem trätschmûl alles hintereinander gereiset (gegeneinander aufgestachelt) Berner hist. kalender (1849) bei Staub-Tobler schweiz. id. 4, 182; als scheltwort: als Caco, der ein grosz behend dretschmaul war, von ihm (Plutarch) begehrt, in der redekunst unterwiesen zu werden, fordert er von ihm doppelten lohn, den ersten, dasz er lerne reden, den andern, dasz er lerne stillschweigen C. Dieterich ecclesiastes 2 (1642) 696; ferner sind da .. die beiden gröszten tratschmäuler des orts Hamerling s. w. 7, 80. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1933), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1279, Z. 54.

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Zitationshilfe
„trätschmaul“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/tr%C3%A4tschmaul>, abgerufen am 25.09.2021.

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